Donnerstag, 2. Juli 2015

Was tun wenn es draußen heiß wird?


Was tun wenn es draußen heiß wird?

Immer öfter kommt es zu sogenannten „heatwaves“. Das sind Temperaturanstiege weit über die 30 Grad-Grenze. Wir sind das nicht gewohnt und die Temperaturen belasten unseren Kreislauf sowie unsere Gesundheit.

Ein Passivhaus ist auch für Hitzewellen die beste Lösung. Was im Winter die Kälte abhält wirkt im Sommer ebenfalls. Wir sprechen dabei vom Wärmedurchgangswiderstand. Wie der (umständliche) Name schon sagt, stellen wir dem Wärmefluss einen Widerstand entgegen. Umso grösser dieser Widerstand ist umso weniger Wärme fließt. Das ist ein physikalisches Gesetz.

Dieser Wärmedurchgangswiderstand wird durch Dämmung erreicht. Wie bei der Thermoskanne, die warme Getränke lange warm hält und kühle über lange Zeit kühl verbleiben. Ein gut gedämmtes Haus wirkt genauso.

Wenn die Sommerhitze also die Temperaturen tagsüber draußen ansteigen lässt, dann hilft die gut gedämmte Passivhaus-Gebäudehülle die Temperaturen im Innern des Gebäudes angenehm niedrig zu halten.

Kühlt die Temperatur in den frühen Morgenstunden dann wieder ab, kann diese Nachtauskühlung durch die Lüftungsanlage gut genutzt werden um auch das Gebäudeinnere zu kühlen. Dafür gibt es eine Bypass Schaltung am Wärmetauscher vorbei.

Und jetzt noch der Clou! Die Wohnraumlüftungsanlage spendet uns auch in dieser heißen Zeit einen hervorragenden Frischluftwechsel ohne dabei das Gebäude zu erwärmen. Denn die Wärmerückgewinnung wirkt natürlich ebenfalls in beide Richtungen. Damit bleibt es im Innern des Passivhauses nicht nur angenehm kühl, sondern die Luft bleibt auch im Sommer immer frisch.

Also Schluss mit überhitzten und stickigen Räumen dank Passivhausqualität!